Steiermarkhof Modul2

 

Fotos von Tom Biela

 

Der Speisesaal besteht aus zwei Essbereichen und der Salatbar (Doppelnutzung las Frühstücksbuffet). Betreten wird er über das Foyer oder über das südwestliche Stiegenhaus für den Bürotrakt. Die beiden Essbereiche sind durch eine Holz-Glaskonstruktion schalltechnisch voneinander getrennt. Diese Trennung mobil auszuführen wäre möglich, ist aber wahrscheinlich nicht sinnvoll. Die Verwendung von fix montierten mobilen Trennwänden würde den Durchblick zwischen den einzelnen Zonen verhindert und es würde der Eindruck eines Seminarzentrums entstehen. Die dreiteilige, von beiden Seiten benutzbare Salatbar,  ist im südlichen Teil positioniert, Anschlüsse für diese gibt es aber in beiden Teilen. Der Speisesaal bekommt einen Bodenbelag und eine Wandverkleidung aus Eichenholz mit integrierten Vitrinen, in welchen Produkte aus heimischen Betrieben ausgestellt werden können. Aus schalltechnischen Gründen und wegen der großen Tiefe von 28 Metern erscheint es und nicht sinnvoll die Decke auch mit Holz zu verkleiden. Die Raumhöhe von 3 Metern (bedingt durch die notwendige Infrastruktur in der abgehängten Decke) wird durch eine helle, akustisch wirksame Decke und eine rautenförmiges Muster aufgelockert und ist so gleichzeitig ein verbindendes Element für den gesamten Gastrobereich. Der nördliche Teil wird wegen dem geringeren Lichteinfall farblich anders gestaltet.

 

Das Essen kommt im Süden in den Speisesaal und das Schmutzgeschirr wird über die  nördliche Schleuse wieder abgeräumt (HACCP-Richtline) Das heißt, die Verbindungstür zwischen den beiden Essbereichen steht im Normalbetrieb immer offen. Die „Workstation“ für das Personal (Depot für Servietten,…) ist direkt an dieser zentralen Stelle vorgesehen. Direkt neben der Salatbar werden in einer eigenen Box, die Spüle, das Lager mit den Glaskörpern und die Getränkekühlzelle untergebracht. Diese Box ist auch direkt von dem Thekenbereich aus zugänglich. Der Boden um die Salatbar wird gefliest.

 

Das Foyer besteht aus der Bar, der Hochbank, den Cafetischen und den Sitznischen. Das ganze Ambiente ist etwas dunkler gehalten (Eiche Vollholz lasiert) und soll sich vom Speisesaal optisch unterscheiden. Die Sitznischen entlang der Saalwand sollen auch eine geschäftliche Besprechung ermöglichen. Das tägliche Menü soll hier ausgehängt werden. Das Foyer kann problemlos vom Speisesaal abgetrennt werden. Eine direkte Verbindung Küche – Bar ist vorhanden.

Jahr: 2017
Auftraggeber: Steiermärkische Landwirtschaftskammer
Preis: 1.Preis